Leserbrief
Tempo 30 Stans
Erneut lanciert der
Gemeinderat im Stanser Dorfkern Tempo 30. Die Akten liegen derzeit zur Ansicht
auf. Basis ist ein neues Gutachten, welches zum Schluss kommt (welch Wunder!),
dass eine Tempo 30 Zone angebracht sei.
Ein Vergleich zeigt: Die Machart solcher Schriftstücke ist praktisch immer gleich. Tempomessungen werden statistisch verarbeitet und Fahrverhaltensmuster erstellt. So fahren durch Stans 85% der Autofahrer weniger als 40 km/h. 15% sind schneller, ergo risikobereiter. Daraus folgt: Fahre ich 49 km/h, bin ich schon ein böser Bube! Die Idee ist nun: Wenn heute schon 85% der Verkehrsteilnehmer weniger als 40 fahren, kann man ruhig Tempo 30 beschildern, da diese eh keine Mühe damit hätten. Man unterschlägt, dass 95% der Verkehrsteilnehmer Tempo 50 respektieren und sich vollkommen korrekt verhalten!
Es werden Gefahren für die
„Schwachen“ hervorgehoben. Stimmt, in Stans ist nicht jede Ecke so übersichtlich.
Trotzdem sind die Gefahren relativ zu sehen. In den letzten 5 Jahren gab es
durchschnittlich pro Jahr 4.4 Unfälle, 1.2 Verletzte und 0.2 Tote. Das
Gutachten von 2005 besagt Zitat:“ Es gibt keine klaren Unfallschwerpunkte“.
Jährlich fahren über 2,6 Millionen Fahrzeuge auf einer Strasse durchs
Dorfzentrum. Nimmt man Unfälle
ohne Fussgänger aus, sind „Schwache“ kaum betroffen und das lässt nur eine
Schlussfolgerung zu: In Stans gibt es keine erhöhten Risiken, welche eine
Temporeduktion rechtfertigen würden. Das Gutachten ist reichlich mit Fotos von
Fussgängern bestückt. Es fällt auf, dass sich bei fast der Hälfte dieser
Bilder Fussgänger auf der Fahrbahn befinden, weit weg von einem Zebrastreifen!
Die Tempophobie des
Gemeinderates ist bemerkenswert. In Stans kann selten 50km/h gefahren werden.
Fussgängerstreifen, Bahnübergänge und Langsamfahrer bremsen den Verkehr ab. Würde
der Rat diese horrend teuren Schriftstücke genauer ansehen, würde er erkennen,
dass nicht der motorisierte Verkehr das Problem ist. Vielleicht täte den Fussgängern
ein wenig mehr Verkehrserziehung gut! Leider kann man halt beim Fussgänger
nicht so tolle Bussen verlangen, wie bei Autofahrern….
Der Gemeinderat Stans will
belegen, wie unsicher der Dorfkern ist. Dies ist gründlich misslungen! Stans
ist auch bei „generell 50 km/h“ sicher. Möglich, dass gemäss Gutachten die
technischen Voraussetzungen für Tempo 30 erfüllt wären. Trotzdem, Tempo 30
auf den Hauptrassen im Dorfkern ist unnötig, widerspricht dem gesunden
Menschenverstand und die Umbauten sind Verschwendung von Steuergeldern. Der
Gemeinderat ist aufgefordert, sich doch noch eines Besseren zu besinnen und das
Ganze ein für alle Mal zu beerdigen.
->
Neue Nidwaldner Zeitung,
13. März 2009
Kassen ziehen die
Sparbremse an
Dass die
Krankenversicherungen uns Konsumenten verärgern ist schon fast Alltag!
Neuerdings haben sie offenbar Probleme mit Ihren Reserven. Die Prämien sollen
erneut massiv steigen, obwohl dies in den letzten Jahren schon unverschämt
geschah und jedes Mal die Erhöhung deutlich über der Jahresteuerung lag.
Es gibt sicher viele
Schuldige an der heutigen Situation. Das Gesundheitswesen in der Schweiz ist kränker
als die Bevölkerung, die damit leben muss. Das Gejammer der Kassen ist jedoch
differenziert zu betrachten. Natürlich sind die Versicherungsleistungen, welche
die Kassen erbringen müssen, ein Abbild des desolaten Kosten-Zustandes unseres
Gesundheitswesens. Aber trotzdem sollten die Kassen erst mal vor der eigenen Türe
wischen, bevor sie schon wieder alles auf die Prämienzahler abwälzen. Kein Tag
vergeht, ohne dass ich mit Werbung der Versicherer eingedeckt werde. Vom Flyer
über Plakatwände, Bus- oder Zugbemalungen, bis hin zum teuren Fernsehspot oder
Sponsoring von Fernsehsendungen: Es wird eine Unmenge Prämiengeld verpulvert,
um mir eine notabene obligatorische Versicherung schmackhaft zu machen. Noch
schlimmer ist, dass die grossen Kassen in den letzten Jahren Ihre Billigkassen
(welche sie geschaffen haben, um nicht alle Kunden zu verlieren)
quersubventionieren mussten. Der Gipfel der Frechheit ist, dass man uns
Pseudosparmassnahmen wie höheren Franchisen oder Kostenbeteiligungen vorschlägt,
und denkt, wir seien blöd genug zu glauben, man komme uns damit grosszügig
entgegen. Die Kassen sollen als Erstes ihre eigenen Kosten redimensionieren,
bevor sie von uns Prämienerhöhungen verlangen. Die Verwaltungs-Wasserköpfe
gehören verkleinert und die Werbeausgaben gebremst. Wenn ein Krankenversicherer
eine Billigkasse betreibt, ist diese zu verbieten und die Versicherten sind in
die normale Kasse zu integrieren.
-> Neue Nidwaldner Zeitung, 2. Februar 2009
Strompreiserhöhungen
Das
Nidwaldner Volk hat vor Jahren zur Privatisierung des EWN, wie auch zum
Energiefonds nein gesagt und gehofft, dass unser gesunder und unabhängiger
Stromversorger eine sichere und erfolgreiche Zukunft hat. Man hat damals Seitens
des EWN, aber auch des Kantons als Eigentümer „Worst-Case Szenarien“
verbreitet, damit ja alles beim Alten bleibt. Vor Kurzem hat nun das EWN angekündigt,
die Strompreise zu erhöhen. Es befindet sich in bester Gesellschaft, fast alle
anderen Stromanbieter Schweiz weit tun Gleiches. Man betont, dass es nur
durchschnittlich 10% seien, die man erhöhen müsse.
Das EWN hat in den letzten Jahren satte Gewinne erwirtschaftet: 2004: 11 Mio, 2005: 9 Mio, 2006 und 2007: 12 Mio. Da ja im Jahre 2004 der Energiefonds abgelehnt wurde, kann man davon ausgehen, dass es dem Unternehmen finanziell an nichts gefehlt hat um Infrastruktur- und Dienstleistungskosten zu decken, sowie Investitionen zu tätigen. Als Stromkonsument kann ich gar erfreut feststellen, dass keine nennenswerten Stromversorgungsprobleme aufgetreten sind. Ergo ist ja alles Bestens. Sollte man meinen..... Das EWN schreibt, dass Swissgrid (das ist die Organisation, welche den liberalisierten Strommarkt kartellmässig betreut) mehr Geld für Systemdienstleistungen verlangt und die Förderabgaben für erneuerbare Energien steigen (ein Glück, haben wir nicht noch einen eigenen Energiefonds!). Das ist bekannt, aber wer sagt, dass man das auf uns Kunden abwälzen muss? Insbesondere, wenn man weiss, dass die Swissgrid sehr zweifelhafte Berechnungsmethoden anwendet (Beispielsweise Neuberechnung bereits abgeschriebener Netze).
Ich
meine, dass ein Unternehmen das dem Kanton gehört, nicht zwingend
Maximalgewinne schreiben muss. Mich wundert, dass seit der Ankündigung der Erhöhung
zwei Monate vergangen sind und trotz verbreiteten und massiven Diskussionen im
Kanton Nidwalden alles ruhig bleibt. Offenbar sind wir Stromkonsumenten bereit
unsere Kantonskasse weiter zu füllen, ohne das Ganze kritisch zu hinterfragen.
Immerhin ist gemäss EWN in einem vier Personen Haushalt mit einem Verbrauch von
4500 kWh/Jahr mit Mehrkosten von 105.- CHF zu rechnen. Dass beim Kanton niemand
reagiert ist wohl klar, wer würde sich schon selber eine Einnahmequelle schmälern.
Trotzdem hätte man zumindest erwarten können, dass unsere Regierung die
Machenschaften der Swissgrid hinterfrägt.
-> Neue Nidwaldner Zeitung, 10. Dezember 2008
Arbeiterflucht aus Deutschland in die Schweiz
Der Deutsche Finanzminister Peer
Steinbrück hat sich offenbar in die Steuerpraktiken der Schweiz verbissen. In
den Medien provoziert er permanent mit der Anschuldigung, der Schweizer Staat würde
die deutschen Steuerzahler dazu verführen Steuerbetrug zu begehen. Es werden
neuerdings gar wirtschaftliche Sanktionen angedroht.
Als Schweizer Bürger und
Arbeitnehmer aus dem Mittelstand kann ich mich nur wundern über solches
Gebaren. Es dürfte Herrn Steinbrück wohl nicht entgangen sein, dass neben der
Steuerflucht auch eine regelrechte Arbeiterflucht aus Deutschland in die Schweiz
stattfindet. Diese Migranten kommen zwecks Arbeitssuche in die Schweiz, nicht
aber weil wir Schweizer alle so nett sind, sondern mit ganz klaren
wirtschaftlichen Interessen. Uns wird erzählt, dass sie es leid sind, unter
deutscher Steuerknechtschaft zu arbeiten und die Milchkuh der EU zu sein. Ihnen
bleibt in der Schweiz mehr vom Einkommen, der Lebensstandard ist mindestens so
hoch wie zuhause und die Integration in unsere Gesellschaft einigermassen leicht
(Nebenbei gerät zusehends unser Arbeitsmarkt unter Druck).
Wenn ich mir nun vorstelle, wie es
steuertechnisch einem gut betuchten Deutschen gehen muss, kann ich absolut
nachvollziehen warum er nach Anlagemöglichkeiten ausserhalb des deutschen
Fiskus sucht. Peer Steinbrück sollte sich, anstatt dauernd über die Schweiz zu
lästern, besser Gedanken darüber machen, wie er seinen Landsleuten das Steuern
zahlen schmackhafter machen könnte.
-> Berliner Zeitung, 1. November 2008
Krankenkassenwesen steckt im Sumpf
Das Stadtparlament hat vor etwa 5 Jahren die
Verselbständigung der Xundheit lanciert. Die damals der ÖKK „zugehörende“
Kasse wurde aus diesem Verbund losgelöst. Uns Kunden hat man diese tolle Lösung
grossartig verkündet, sei sie doch nur mit Vorteilen verbunden. Wahrscheinlich
hat man damals gehofft als kleine, schlanke, sympathische Kasse, deren Name
Programm ist (zumindest wurde so geworben), den harten Überlebenskampf in
diesem Business besser zu bestehen. Das Fazit nach fünf Jahren: Meine Prämie
ist um 38 % (!) gestiegen und die Kasse steht offenbar vor einem Scherbenhaufen.
Dass die Geschäftsleitung der Xundheit (allen voran der Chef, der immer noch
glaubt die Zukunft erfolgreich meistern zu können) offenbar mit sich zufrieden
ist, lässt aufhorchen und stimmt mich als Kunden ausserordentlich
zuversichtlich!
Nur, liebe Leser, dass die Führungsequipe der
Kasse keinen Erfolg hatte ist eine Sache. Dass jetzt aber die politische
Instanz, welche für den ganzen Schlamassel verantwortlich ist, sich nicht fähig
zeigt eine tragbare Lösung zu finden und Verantwortung zu übernehmen, eine
andere. Die Diskussionen der letzten Wochen rund um den Verkauf der Kasse zeigen
und wie handlungsunfähig offensichtlich das Stadtparlament ist.
Fadenscheinigere Gründe hätte man ja nicht nennen können: Nischenplayer
gibt es in diesem Markt keine mehr, das lässt er nämlich gar nicht zu
(mit Ausnahme der von den Marktleadern lancierten Billigkassen) und über den
Verkaufspreis zu diskutieren ist spätestens dann müssig, wenn die Kasse selbst
für einen Franken niemand mehr haben will. Die dilettantische Art und Weise,
mit welcher die politischen Verantwortlichen handeln, gipfelt der Absage an die
Concordia die Kasse übernehmen zu können.
Die nächste Prämienrunde ist bereits voll am
laufen und die Xundheit-Kunden werden sich bei Bekanntgabe der Erhöhungen mit
Sicherheit erneut die Augen reiben!
> Neue Nidwaldner Zeitung,
14. September 2008
Unbefugte Einsicht in Passdaten
In der Nidwaldner Zeitung nur als kleine Nachricht zu lesen, in den USA ein Skandal: Ministerialangestellte haben Passdaten der Präsidentschaftskandidaten eingesehen. Vor nicht langer Zeit haben die britischen Behörden zugeben müssen, dass wiederholt vom Staat gesammelte persönliche Daten verloren gegangen sind oder entwendet wurden.
Vordere Woche hat das Schweizer Parlament beschlossen, den biometrischen Pass einzuführen. Frau Bundesrätin Widmer-Schlumpf hat davor in einer flammenden Rede für dessen Einführung geworben, insbesondere auch versucht klar zu machen, dass die zum Pass zugehörigen Daten sicher gehortet werden und man dies bestmöglich umsetze.
Die oben erwähnten Beispiele machen klar, dass die Aussagen der Bundesrätin wohl nur Worthülsen waren. Es wird auch dem Schweizer Staat nicht gelingen die Daten vor unliebsamen Zugriffen zu schützen. Es ist davon auszugehen, dass es Möglichkeiten gibt die Systeme zu hacken. Es wurden erwiesenermassen schon Zugänge zu Banken oder Geheimdiensten geknackt und dort Daten abgerufen.
Wir werden im internationalen Umfeld nicht darum herum kommen biometrische Daten in unseren Pässen zu verewigen. Ich bitte aber darum das Schweizer Volk nicht anzulügen. Wenn ein Zollbeamter mit einfachen Mitteln die Pässe auslesen können muss, wird es auch relativ simple Möglichkeiten geben dies illegal zu tun (man denke da zum Beispiel an den Kreditkartenmissbrauch). Dass Datensammlungen schwierig (ich sage jetzt mal nicht unmöglich) zu sichern sind ist ein Fakt. Dann soll es aber bitteschön auch so kommuniziert werden! Vielleicht wird mit unseren persönlichen Daten nicht hausiert, aber zu glauben, diese blieben vertraulich, ist wohl eine Illusion.
Nutzungsplan schreckt Hausbesitzer auf
Es hat ein Weilchen gedauert, bis die Aviatikgegner rund um den Flugplatz Buochs ihr wahres Gesicht gezeigt haben. Liebe Leser: Vergesst die Sprüche über Umweltschutz, Tourismusprobleme, Bevölkerungsschutz oder Störung unseres Lebensraums! Wenn über 85% der Gegnerschaft im Liegenschafts- und Hausbesitzer-Milieu zu suchen sind wird eines klar: Es geht ums Geld, Geld, Geld ....................... und nochmals ums Geld! Offenbar herrscht rund um den Flugplatz akute Wertverminderungs-Angst und es würde mich nicht wundern, wenn es den einen oder anderen Betroffenen gäbe, welchen existentielle Sorgen plagen, wenn man sein Eigentum an Wert zurückstufen würde (was Hypothekar-Institute ja bekannter Weise ab und an zu tun pflegen).
Sie werden sagen: Schade um das viele Geld was verloren geht.. ... Nur, es wurde im Kanton Nidwalden kein Stein auf den anderen gestellt, kein Franken investiert ohne das Wissen um den Flugplatz. Dieser und damit die Konsequenzen, welche er mit sich bringt, sind seit Jahrzehnten bekannt. Ergo ist das Gejammer jetzt absolut fehl am Platz!
Der SBFB (Schutzverband der Betroffenen Finanzinvestoren und Bodenbesitzer) heuchelt uns vor im Namen der Bevölkerung und der Umwelt zu handeln, derweil liegen die Interessen ganz anders: nämlich deren der Kapitalerhaltung von Liegenschafts- und Hausbesitzern. Die Steuerstrafe für den Erhalt eines Schlaf-Flughafens werden wir ja dann alle zu zahlen haben.
> Neue Nidwaldner Zeitung, Februar 2008
Absage an die Spitalinitiative – wie weiter?
Die Spitäler Nidwalden und Obwalden gehören Schweiz weit zu den kleinsten überhaupt. Betrachtet man statistische Daten (Bundesamt für Statistik Stand 2005), so sieht man, dass die beiden Institute gegenüber dem Schweizer Durchschnitt eine etwa halb so grosse Bettenzahl pro Einwohner zur Verfügung stellen, dass die Anzahl Hospitalisierungen ebenfalls weniger als halb so gross ist und insgesamt die Betten etwa durchschnittlich ausgelastet sind. Als Fazit kann man sagen, die Versorgung mit Spitalbetten ist in den beiden Kantonen bestens gewährleistet.
Es stellt sich also grundsätzlich nicht die Versorgungsfrage, sondern die Kostenfrage. Ich behaupte, dass eine Bevölkerung von ca. 75000 Personen nicht kostengünstig versorgt werden kann, wenn dies mit zwei Kleinstspitälern geschieht. Es ist anmassend, dass man in Obwalden eine Spitalautonomie will (obschon die Spitalinitiative glücklicherweise abgelehnt wurde), wenn man auf der anderen Seite 43% der Obwaldner Bevölkerung Prämienverbilligungen mit öffentlichen Geldern gewähren muss (es war der Nidwaldner Zeitung vor Kurzem zu entnehmen). Dass wir dies als Steuerzahler mitfinanzieren müssen ist inakzeptabel.
Wir sollten endlich die nid- /obwaldischen Grabenkriege beenden und eine gemeinsame, ganzheitliche Lösung finden. Es ist uns zuzumuten ein interkantonales Spital aufzusuchen, egal wo es steht. Wenn wir das Gefühl haben, jeder müsse sein eigenes Süppchen kochen, wird unser Gesundheitssystem unbezahlbar. Deshalb bleibt zu hoffen, dass der Kostendruck auf die beiden Spitäler uns dazu zwingt neue Wege zu gehen. Wir müssen die Spitalpolitik gemeinsam angehen, um eine moderne und kostengünstige Gesundheitsversorgung mit einem Spital für die beiden Halbkantone zu entwickeln.> Neue Nidwaldner Zeitung, Dezember 2007
Wasser predigen, Wein trinken
Wasser predigen, Wein trinken. Josef Zisyadis. Nachdem der PdA Kandidat im Waadtland abgewählt wurde, erfüllte mich das zugegebener Massen nicht mit Trauer. Um so überraschter musste ich zur Kenntnis nehmen, dass Herr Zisyadis nun trotzdem weiterhin im Nationalrat politisieren darf. Seine Kollegin, welche eigentlich die Wahlen gewonnen hatte, verzichtet zu seinen Gunsten. Offenbar hatte sie vor den Wahlen noch keine Kenntnis über die Doppelbelastung, welcher sie als Gemeindepräsidentin von Renens und Nationalrätin ausgesetzt ist. Es ist zwar nicht verboten, ein Amt nicht anzutreten, allerdings Wählerverarschung ist es trotzdem und man könnte schon auf die Idee kommen, dass man mit aller Gewalt versucht hat den PdA Politiker im Amt zu halten. Der im Kanton Obwalden noch so überkorrekt weibelnde Zisyadis, wurstelt in heimischen Gefielden, dass sich die Balken biegen. Legal, aber stossend.
Immerhin, seien wir froh, dass er seinen Job behalten konnte und längst wieder aus Obwalden abgezogen ist. Es hätte sonst noch passieren können, dass er aus Steuergeldern des Kantons, in dem er ein Steuersystem verhinderte, Arbeitslosengeld bezogen hätte. Das wäre ja dann wohl an Zynismus nicht mehr zu überbieten gewesen!
-> Neue Nidwaldner Zeitung, 7. November 2007
Tempo 30 Stans
Die Trötzelei des Gemeinderates gibt mir zu denken. Offenbar muss mit aller Gewalt Tempo 30 auf der Kantonsstrasse durchzwängt sein. Um es nochmals deutlich zu sagen: Wenn viele Leute im Dorf unterwegs sind, insbesondere zu Stosszeiten, kann nicht 30 km/h gefahren werden, wie die Polizei bestätigt. Ist das Dorf leer, interessiert es Keinen, dass 50 km/h erlaubt sind. Dass es „nur“ 3 Verletzte in den letzten 20 Monaten gab, spricht für sich und rechtfertigt die Temporeduktion keineswegs. Offensichtlich fühlt sich der Gemeinderat in Stans „an den Karren gefahren“, weil sich jemand gegen diese Schnapsidee gewehrt hat!
Wie sich der Chef der Verkehrs- und Sicherheitspolizei zum Thema äussert, ist sehr befremdend. Es ist nicht Sache der Polizei in politische Prozesse einzugreifen. Natürlich ist seine Aussage nicht falsch, dass mit geringerer Geschwindigkeit die Sicherheit steigt. Daraus könnte man ableiten, dass wenn nicht mehr gefahren würde, es keine Unfälle mehr gäbe. Das ermutigt mich dazu, dem Polizeichef einen Vorschlag zu machen: Basteln Sie doch bei der nächsten Corps-Übung zusammen mit dem Stanser Gemeinderat grosse Schlüsselbretter, sammeln Sie unsere Autoschlüssel ein und hängen diese als Mahnmal daran auf. Keine Autos, keine Unfälle, keine Opfer, keine Radar- oder Parkbussen und so fort.....-> Neue Nidwaldner Zeitung, September 2007
Radaranlage im Kirchenwaldtunnel
Von der Polizei bis zu Verkehrsplanern wird man nicht müde die Radaranlage im Kirchenwaldtunnel zu rechtfertigen. Das Wort „Abzockerei“ ist den Behörden ein Dorn im Auge. Man versucht mit allen Mitteln die 2.5 Mio Franken Bussengelder, die man anscheinend einstreicht, zu verteidigen.
Allem voran wird das Thema Sicherheit als Grund für diese Anlage angeführt. Dies ist zwar so üblich, dennoch auch in diesem Fall nur Makulatur. Tatsache ist, dass die, welche die Anlage kennen bis kurz vor dem „Kasten“ ihr Tempo beibehalten, dann bremsen und anschiessend wieder beschleunigen. Die Fahrzeuglenker welche keine Kenntnis über die Anlage haben, und dies sind höchstwahrscheinlich ein grosser Teil der täglich 66 geblitzten Fahrer, bremsen frühestens nachdem sie erwischt wurden. So wird also trotz Radar meistens mit über 80 km/h an der Einspurstrecke vorbei gefahren, was wohl das Thema Sicherheit in diesem Zusammenhang erledigt.
Wenn Geschwindigkeitskontrollen ein Sicherheitsaspekt sein sollen, dann zeigen diese nur beim Tunneleingang Wirkung. Der Kenner würde dann auch bei der Einspurstrecke zum 80 km/h fahren gezwungen und die meisten Sünder werden wahrscheinlich nach dem „Blitz“ bremsen. Allerdings ist die Geschwindigkeit an dieser Schlüsselstelle nur ein Faktor. Es ist höchst erstaunlich, dass es die Verkehrsplaner nicht fertig gebracht haben, diese unsägliche Einfahrt (wohlverstanden in einem neuen Tunnel) von Beginn weg schlauer zu planen. Die Problematik war ja von früher her genügend bekannt. Wenn die Verantwortlichen schon so sicherheitsbewusst sind, wieso haben Sie diese Einfahrt nicht länger gemacht oder diese bescheuerte 50er-Kurve entschärft? Solche Fehlplanungen mit Radaranlagen zu kompensieren ist höchst fragwürdig.
Die Behörden sollten mehr Mass halten im predigen von Sicherheit in Zusammenhang mit Radaranlagen. Glaubwürdig ist das längst nicht mehr und der Verdacht der Geldmacherei drängt sich auf. Schliesslich gilt es das Bussenbudget zu erfüllen.
-> Neue Nidwaldner Zeitung, 31. Juli 2007
Gesundheits-Separatismus
in Obwalden Das
umstürzlerische Verhalten der Obwaldner Spitalkommission ist wohl ein
Schmierentheater das seinesgleichen sucht. Trotz eines anscheinend guten
Leistungsausweises stösst man den Spitaldirektor vom Sockel und erklärt sich
für selbständig. Offensichtlich liegt das in der Kompetenz dieses Gremiums.
Dass die Obwaldner Regierung darauf aber mit einer solchen Lethargie reagiert,
ist schon sonderbar. Man könnte fast meinen, dass das Vorgehen unterschwellig
unterstützt wird. Dabei,
so glaube ich, verkennt man die Situation in der die Unterwaldner Spitäler
stecken massiv. Tatsache ist, dass die Zusammenarbeit der Spitäler zumindert
heuer ein positives Betriebsergebnis gebracht hat. Ein nächster Schritt muss
ganz klar eine Fusion sein. Als Prämienzahler bin ich es leid, mir dauernd
das Gejammer über zu hohe Krankenkassenprämien anhören zu müssen, mit
meinen Steuern Unterstützung zu leisten, wenn Versicherte ihre Prämien nicht
bezahlen können oder zuschauen zu müssen, welchen administrativen Blödsinn
die alljährliche Kassenwechslerei verursacht. Ich behaupte, ein Kantonsspital
mit 2500 stationären Behandlungen ist zu klein um in Eigenregie betrieben
werden zu dürfen. Die Konsequenz ist nämlich, dass man das volle
Leistungsangebot erbringen will und schlussendlich teuere Investitionen in
Infrastruktur und Anlagen zu tätigt, welche für viel zuwenig Patienten
herumstehen (Man denke da zum Beispiel an die MRI-Dichte in der
Schweiz). Die
beiden Spitäler müssen zwingend zusammengeführt werden und sie müssen sich
auf die medizinischen Leistungen konzentrieren, welche dem kleinen
Einzugsgebiet Unterwalden gerecht werden. Sprich: Leistungsangebote für
welche die Fallzahlen zu gering sind werden mit anderen Spitälern
koordiniert. Andererseits müssen wir potenziellen Patienten aber auch bereit
sein Kompromisse zu machen. Wir können nicht eine innerkantonale
Spitalbetreuung mit vollem Leistungskatalog verlangen. Heutzutage müssen wir
bereit sein, speziellere medizinische Leistungen ausserkantonal zu
akzeptieren. Das ist auch gar nicht so schlimm, denn mit grösserer Fallzahl
pro Leistungssegment steigt automatisch die Kompetenz des Leistungsanbieters.
Es bleibt zu hoffen, dass die Obwaldner Regierung zügig in ihrem Spitalwesen
für Ordnung sorgt und man die Zusammenarbeit mit Nidwalden weiter fördert,
mit dem Endziel Fusion der beiden Häuser.
-> Neue Nidwaldner Zeitung, 29. Dezember 2006
Panama im Weltsicherheitsrat
Nach 47 Wahlgängen ohne Entscheid hat die UNO Vollversammlung den "Sprengkanditaten" Panama in den Weltsicherheitsrat gewählt. Siebenundvierzig Mal haben die Delegierten es nicht geschafft sich zwischen Venezuela und Guatemala zu entscheiden. Siebenundvierzig Mal wurde das Procedere ergebnislos wiederholt! Ist dieses Gremium an Unfähigkeit noch zu überbieten? Ja ist es. Es hat schon mal 155 (!!) Wahlrunden gedauert (1979), bis von der selben Institution der Kandidat (damals Mexiko), gewählt war.
Trotzdem vielerorts auf dieser Welt einiges Bach ab geht, haben diese Damen und Herrn nichts Schlaueres zu tun, als sich sinnlosen Wahlprozeduren zu widmen. Man hat offensichtlich zu viel Zeit und ist nicht in der Lage effizient eine Wahlveranstaltung durchzuziehen oder wenigstens aus alten "Sünden" zu lernen. Die United Nations Organization disqualifiziert sich mit ihren verharzten Strukturen einmal mehr selbst.
Jeder Franken Schweizer Steuergeld, der diesem Stumpfsinn zugute kommt tut mir weh. Eigentlich sollte man dieser handlungsunfähigen Organisation (man denke da an das Krisenmanagement in Sachen Iran, Nordkorea oder dem Konflikt Israel/Palästina ) das Vertrauen entziehen und austreten!
-> Neue Luzerner Zeitung, 8. November 2006
„Tell
– Kritik am Waffenmythos“
Die
Art und Weise, in welcher der Regisseur Samuel Schwarz den Mythos Tell zu
demontieren versucht, ist starker Tabak! Sein Theaterstück will anscheinend die
Figur des Wilhelm Tell als Terroristen mit Verfolgungswahn inszenieren, was an
sich schon ein recht freches Unterfangen ist. Die Tellsage aber mit dem
Leimbacher-Attentat oder mit dem Nazitum zu vergleichen ist schlicht weg krank!
Die Tellsage (und dabei ist es nicht relevant ob ein Tell je wirklich gelebt
hat) verkörpert in gewisser Weise ein Stück Schweizer Geschichte, in welcher
sich unsere Vorfahren des öfteren gegen fremde Tyrannei durchsetzen mussten.
In
der Tat können die Argumentationen eines Freiheitskämpfers denen eines Attentäters
gleichen. Wie ordnet man aber nun einen Menschen ein, der versucht die Welt von
einem Tyrannen befreien (Beispielsweise einem Hitler, Franco, Hussein, Bin Laden
oder einem anderen Verachter von Recht, Gesetz und Menschenwürde)? Terrorist
oder Freiheitskämpfer? Urteilen Sie selber.
Herr Schwarz wirft der Tellsage vor Nonkonformisten und Querulanten hochleben zu lassen, merkt aber dabei nicht, dass er sich mit diesem nicht konformen Theaterstück selbst zum Querulanten macht. In dem er Tell zum Feindbild erklärt, outet er selber als genau so paranoid, wie er es anderen vorwirft. „Helden“ verachtet er. Ist es nicht ein bisschen armselig, wenn man für sich keine Helden/Vorbilder mehr haben kann?
Quer- oder Andersdenkende haben die Gesellschaft seit jeher bewegt. So gesehen kann man die Ansichten des Herrn Schwarz zur Kenntnis nehmen. Aber mehr nicht.
-> Neue Luzerner Zeitung, 19. September 2006
Sackgebühr: Probleme lösen sich nicht von selbst
In
seinem Leserbrief zweifelt Herr Gabriel aus Ennetbürgen in Sachen
Abfallentsorgung am Wachzustand der Nidwaldner Regierung und an den Fähigkeiten
von Herrn Matter als höchsten Güselmann.
Ich selber beobachte unsere Abfallentsorgung seit Jahren und kann sagen, dass die Nidwaldner Regierung (inklusive Herr Matter und seinem Team) ihre Arbeit bisher ganz ordentlich gemacht haben. Es ist ja nicht so, dass es sich hier um einen „Schoggi-Job“ handelt, den Abfallentsorgern bläst ein rauher Wind entgegen!
Offensichtlich
glaubt der Leserbriefschreiber, dass sich mit der Sackgebühr alle Probleme in
Luft auflösen und wir dann in einer sauberen, wohlriechenden Welt gespickt mit
Abfalltrennern und Umweltliebhabern leben. Mein Herr, weit gefehlt! Ich arbeite
in einem Kanton in dem seit Jahren eine Sackgebühr erhoben wird. Dabei haben
ich folgendes beobachtet:
Dazu
wird nebst der Sackgebühr eine Grundgebühr für die Entsorgung verrechnet, was
quasi einer Doppelbezahlung entspricht. Bemerkenswert ist, dass viele
Zeitgenossen mehr Aufwand betreiben die Gebühr des Sackes zu umgehen, als sie
aufwenden würden um den Abfall zu trennen.
Fazit:
Die Sackgebühr bringt absolut nichts und diese zu umgehen kann sehr wohl
Umweltsünden verursachen.
Seien
wir froh, sind wir bisher nicht gezwungen unseren Güsel bei der Entsorgung
doppelt zu zahlen und dass uns Querelen wie in unserem Nachbarkanton erspart
bleiben. Abgesehen davon darf, wer Gutes tun will, den Abfall auch beim
Entsorgungskonzept unseres Kantons trennen und umweltfreundlich sein. Der Zulauf
bei den Entsorgungsstellen zeigt, dass das offensichtlich rege gemacht wird.
->
Neue Nidwaldner Zeitung, 17. Juli 2006
Tunnel
Zentralbahn
Das
Gstürm um den Zentralbahntunnel ist ein weiteres, leuchtendes Beispiel
Schweizer Eisenbahngeschichte. Was auf der Gotthardstecke und gesamthaft mit der
NEAT vorgelebt wird, wiederholt sich nun bei uns. Ob in den jeweiligen Fällen
eine dilettantische Planung oder einfach nur Pech für die Probleme
verantwortlich sind, kann ich nicht beurteilen. Fakt ist aber, dass alle diese
Projekte finanziell Fässer ohne Boden geworden sind.
Absolut
unverständlich und im höchsten Masse besorgniserregend ist der Umstand dass
das Parlament der Regierung des Kantons Nidwalden schon von Beginn weg die
Vollmacht zu einem Open – End Kredit gesprochen hat. Kann man so naiv sein und
glauben, dass ein Projekt ohne verbindlichen Kreditrahmen budgetgerecht
abgeschlossen wird? Die Steuerzahler des Kantons dürften sich über solche
Machenschaften freuen, nicht zu letzt, weil so keine wirkliche Kostenkontrolle
mehr stattfindet. Gut, der Kanton, also wir, zahlt ja nur 7.5% der Kosten
(anfangs 5 Mio., heute schon 12 Mio.), 85% zahlt der Bund. Wer denken Sie ist
der „Bund“?
Projekt stoppen, neu ausschreiben, Tunnel sichern, sanieren, weitermachen. Weitermachen? Unsere Volksvertreter, wie auch die Leitung der Zentralbahn sagen, man habe schon so viel reingesteckt, man könne nicht mehr zurück, sprich das Projekt beenden. Meine Herren! Können tut man immer. Keine Kosten sind immer noch besser als auf Jahre hinaus weitere Defizite zu produzieren und diese scheibchenweise dem Volk schmackhaft zu machen. Ich glaube Ihnen nämlich niemals, dass die heute prognostizierten 160 Mio. je reichen werden. Nicht, weil ich mich da speziell gut auskennen würde, nein, einfach weil keine Ihrer Kostenprognosen auch nur annähernd gestimmt hat.
Unsinnige Gebrauchsanweiseungen
In
der aktuellen Ausgabe des K-Tip werden nochmals mehrere unsinnige
Gebrauchsanweisungen veröffentlicht. Diese unmöglichen Formulierungen sind
zwar ärgerlich, aber leider nicht zu eliminieren. Diese kommen nämlich daher,
dass die Hersteller ihre Anleitungen, welche in der Regel in der Sprache des
Herstellungslandes oder deren des Vertreibers geschrieben sind, durch ein
automatisches Übersetzungsprogramm in die gewünschten Sprachen übersetzen
lassen. Es wird dabei in der Regel wortwörtlich übersetzt, ohne dass
Satzgebilde oder fehlerhafte Wörter überarbeitet werden. Ich habe selber schon
technische Gebrauchsanleitungen übersetzt. Es ist unumgänglich diese nach
einer „Automatenübersetzung“ von einem der entsprechenden Sprache mächtigen
Fachmann zu überarbeiten und auf deren technische Richtigkeit hin prüfen zu
lassen. Die Übersetzungskatastrophen, welche sie in Auszügen veröffentlicht
haben sind nicht weiter als Schlamperei der Hersteller.
- > K-Tip, 19.April 2006
Steuersenkungen
in Obwalden
Angeblich
soll das „degressive Steuermodell“ rechtwidrig sein. Ich meine, dass die
Missachtung des Obwaldner Volkswillens noch viel rechtswidriger ist. Dass die
Superreichen 20% mehr Steuern sparen werden als die Normalsterblichen, mag schon
einwenig unschön sein. Allerdings wird in diesen Einkommensbereichen schon so
arg beim Steuern „beschissen“, dass jeder überhaupt versteuerte Franken als
Bonus zu sehen ist. Nichts desto Trotz werden auch die kleinen Einkommen
entlastet und man könnte inskünftig hier ja noch nachbessern. Der von der SP angekündigte Sozialabbau scheint mir eher ein
Gespenst zu sein, mit dem man Unsicherheiten schaffen will. Wenn man sieht, wie
mit den Steuergeldern umgegangen wird, gibt es sicher beim einen oder anderen
Ort noch Sparpotenzial.
Aus den
meisten Kritikern spricht schlussendlich nur der Neid! Gebt doch den Obwaldnern
ihre tiefen Steuern, sie haben lange genug in einer Steuerhölle „geblutet“.
Zudem ist es nicht verboten nach Obwalden zu ziehen, wenn einem der jetzige
Wohnkanton zu teuer ist. Aus Nidwaldner Sicht kann man dazu nur sagen:
Willkommen im Club!
-> Neue Nidwaldner Zeitung, 4. Januar 2006
-> Basler Zeitung, 4. Januar 2006